Die Toskana verkörpert wie keine andere Region die Essenz Italiens. Sanfte Hügel mit Zypressen-Alleen, mittelalterliche Bergdörfer, erstklassige Weine, Renaissance-Kunst und eine Küche, die Herzen erobert. Von Florenz über Siena bis zu den Stränden der Maremma – die Toskana ist Sehnsuchtsziel für Genießer, Kulturliebhaber und alle, die das echte Italien erleben möchten.
Warum die Toskana? Das macht die Region so besonders
Die Toskana ist mehr als eine italienische Region – sie ist ein Lebensgefühl. Nirgendwo sonst verbinden sich Natur, Kultur und Kulinarik so harmonisch. Die sanfte Hügellandschaft mit ihren charakteristischen Zypressen prägt das Bild, das Menschen weltweit mit Italien verbinden. Hier wurde die Renaissance geboren, hier entstanden Meisterwerke von Michelangelo, Leonardo da Vinci und Botticelli.
Doch die Toskana ist nicht nur Museum unter freiem Himmel. Sie ist lebendig, authentisch und überraschend vielfältig. Von den Kunststädten Florenz, Siena und Pisa über die Weinregionen Chianti und Montalcino bis zu den Sandstränden der Versilia und den heißen Quellen bei Saturnia – die Toskana erfüllt unterschiedlichste Urlaubsträume.
Florenz: Wiege der Renaissance
Die Hauptstadt der Toskana
Florenz ist das kulturelle Herzstück der Toskana und eine der bedeutendsten Kunststädte der Welt. Die Stadt an den Ufern des Arno beherbergt mehr Meisterwerke als so manches Land.
Der Dom Santa Maria del Fiore: Die gewaltige Kuppel von Brunelleschi dominiert die Skyline. Der Aufstieg auf die Kuppel ist anstrengend (463 Stufen!), aber der Panoramablick über die Dächer von Florenz unbezahlbar. Der freistehende Campanile von Giotto und das achteckige Baptisterium mit den berühmten Paradiestüren gehören zum Ensemble.
Uffizien: Eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Botticellis “Geburt der Venus” und “Frühling”, Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael und Caravaggio – hier reiht sich Meisterwerk an Meisterwerk. Buchen Sie Tickets unbedingt vorab online, um stundenlange Warteschlangen zu vermeiden.
Ponte Vecchio: Die älteste Brücke über den Arno mit ihren charakteristischen Schmuckläden ist das Wahrzeichen von Florenz. Besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang, wenn sich die Brücke golden im Fluss spiegelt.
Palazzo Pitti und Boboli-Garten: Der prächtige Renaissance-Palast der Medici beherbergt mehrere Museen. Die Boboli-Gärten dahinter sind eine grüne Oase mit Skulpturen, Brunnen und herrlichen Aussichten.
Galleria dell’Accademia: Hier steht Michelangelos David – fünf Meter perfekte Marmor-Anatomie. Das Original ist beeindruckender als jede Kopie auf der Piazza della Signoria.
Piazza della Signoria: Der politische Mittelpunkt der Stadt mit Palazzo Vecchio, der Loggia dei Lanzi voller Skulpturen und Straßenkünstlern. Cafés laden zum Verweilen ein – wenn auch zu touristischen Preisen.
San Lorenzo und Mercato Centrale: Die Kirche der Medici und der historische Markt sind weniger überlaufen. Im ersten Stock des Mercato Centrale finden Sie Food-Stände mit hervorragenden lokalen Spezialitäten.
Unterkunft in Florenz
Florenz ist kompakt – fast alle Sehenswürdigkeiten erreichen Sie zu Fuß. Eine zentrale Unterkunft ist Gold wert, da die Stadt im Sommer heiß und im Winter überraschend kalt werden kann.
Über Check24 vergleichen Sie hunderte Hotels in allen Preisklassen. Unsere ZEN-Datenbank filtert nach Lage, Ausstattung und echten Gästebewertungen. Von Luxushotels in historischen Palazzi über Boutique-Hotels im Oltrarno-Viertel bis zu Budget-Unterkünften in Gehweite zum Dom – für jeden Geldbeutel gibt es das Richtige.
Tipp: Buchen Sie frühzeitig! Florenz ist ganzjährig ausgebucht, besonders im Frühjahr und Herbst. Die besten zentral gelegenen Hotels sind Monate im Voraus reserviert.
Siena: Mittelalterliches Juwel
Die große Rivalin von Florenz
Siena ist das mittelalterliche Gegenstück zum Renaissance-Florenz. Die gotische Backsteinstadt hat ihren mittelalterlichen Charakter fast vollständig bewahrt und gehört zum UNESCO-Welterbe.
Piazza del Campo: Einer der schönsten Plätze Europas mit seiner einzigartigen muschelförmigen Neigung. Hier findet zweimal jährlich der Palio statt – ein spektakuläres, chaotisches Pferderennen zwischen den Stadtvierteln (Contrade). Am 2. Juli und 16. August verwandelt sich die Stadt in einen Hexenkessel aus Emotionen, Tradition und Wagemut.
Dom von Siena: Die schwarz-weiß gestreifte Marmorfassade ist bereits von außen atemberaubend. Innen erwarten Sie Kunstwerke von Donatello, Michelangelo und der einzigartige Marmorfußboden mit biblischen Szenen. Von Juni bis Oktober werden die normalerweise geschützten Bodenplatten freigelegt – eine Seltenheit!
Torre del Mangia: Der 102 Meter hohe Turm am Palazzo Pubblico bietet einen grandiosen Blick über Siena und die toskanische Hügellandschaft. 400 Stufen führen hinauf – nichts für schwache Waden!
Contrade-Viertel: Siena ist in 17 Contrade unterteilt, jede mit eigener Identität, Farben und Symbolen (Giraffe, Schnecke, Drache etc.). Die Rivalität ist ernst – Kinder werden in ihre Contrade hineingeboren. Ein Spaziergang durch die engen Gassen offenbart überall Contrade-Symbole und Brunnen.
Kulinarische Spezialitäten: Siena ist berühmt für Panforte (würziger Früchtekuchen), Ricciarelli (Mandelgebäck) und Cinta Senese (einheimisches Schwein mit fantastischem Fleisch).
Unterkunft in Siena
Siena ist deutlich kleiner als Florenz und überschaubarer. Ein Hotel innerhalb der Stadtmauern erspart Ihnen Fußwege bergauf – Siena liegt auf drei Hügeln! Über Check24 finden Sie von romantischen B&Bs in historischen Häusern bis zu modernen Hotels am Stadtrand alles. Die ZEN-Datenbank zeigt Ihnen verfügbare Zimmer auch während des Palio, wenn die Stadt aus allen Nähten platzt.
Chianti-Region: Das Weinherz der Toskana
Zwischen Florenz und Siena
Die Chianti-Region zwischen Florenz und Siena ist der Inbegriff der Toskana-Landschaft. Sanfte Hügel, Weinberge soweit das Auge reicht, Zypressen-Alleen, mittelalterliche Burgen und kleine Dörfer prägen das Bild.
Chianti Classico: Die klassische Chianti-Zone zwischen Greve, Castellina, Radda und Gaiole produziert den besten Chianti – erkennbar am schwarzen Hahn (Gallo Nero) auf dem Etikett. Der Rotwein wird hauptsächlich aus Sangiovese-Trauben gekeltert und passt perfekt zur toskanischen Küche.
Greve in Chianti: Der Hauptort der Region mit seiner charakteristischen dreieckigen Piazza ist Ausgangspunkt für Weintouren. Samstags findet hier ein authentischer Wochenmarkt statt.
Castellina und Radda in Chianti: Mittelalterliche Bergdörfer mit Stadtmauern, engen Gassen und fantastischen Aussichten. Hier ticken die Uhren langsamer – perfekt zum Entschleunigen.
Weinstraße Via Chiantigiana (SR222): Die kurvenreiche Panoramastraße verbindet Florenz mit Siena und führt durch das Herz des Chianti. Planen Sie einen ganzen Tag mit Stopps in Weingütern, Dörfern und Aussichtspunkten ein.
Weingüter und Verkostungen: Hunderte Weingüter bieten Führungen und Degustationen an. Von familiengeführten kleinen Betrieben bis zu renommierten Häusern wie Castello di Brolio oder Antinori – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele Weingüter bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten in Ferienwohnungen oder restaurierten Bauernhäusern.
Agriturismo: Übernachten auf dem Weingut
Die authentischste Art, die Chianti-Region zu erleben, ist ein Aufenthalt in einem Agriturismo. Diese umgebauten Bauernhöfe bieten Zimmer oder Ferienwohnungen inmitten von Weinbergen und Olivenhainen. Oft gibt es eigenes Olivenöl, Wein und hausgemachte Produkte zum Frühstück.
Über Check24 finden Sie auch Agriturismi mit Pool und Panoramablick. Für längere Aufenthalte empfehlen wir die kompletten Ferienhäuser – ideal für Familien oder Freundesgruppen, die gemeinsam die Toskana erkunden möchten.
San Gimignano: Das Manhattan des Mittelalters
Die mittelalterliche Kleinstadt auf einem Hügel ist schon von weitem an ihren Geschlechtertürmen zu erkennen. Von ursprünglich 72 Türmen stehen noch 15 – im Mittelalter Statussymbole reicher Familien.
Piazza della Cisterna und Piazza del Duomo: Die beiden verbundenen Plätze bilden das Herz der Stadt. Der Brunnen auf der Piazza della Cisterna stammt aus dem 13. Jahrhundert, der romanische Dom beherbergt Fresken von Ghirlandaio.
Torre Grossa: Der höchste Turm (54 Meter) ist besteigbar und bietet einen spektakulären 360-Grad-Blick über die Türme und die toskanische Landschaft.
Vernaccia di San Gimignano: Der trockene Weißwein aus der Region war der erste italienische Wein mit DOC-Status. Probieren Sie ihn in einer der vielen Enotechen.
Gelateria Dondoli: Diese Eisdiele gewann mehrfach den Weltmeistertitel für das beste Eis. Die Schlange ist lang, aber es lohnt sich! Probieren Sie Sorbetto al Vernaccia oder Crema di Santa Fina.
Tipp: San Gimignano ist tagsüber von Touristenbussen überlaufen. Kommen Sie früh morgens oder bleiben Sie über Nacht – abends gehört die Stadt wieder den Einheimischen.
Val d’Orcia: UNESCO-Welterbe-Landschaft
Das Orcia-Tal südlich von Siena ist die Toskana-Landschaft schlechthin. Sanft geschwungene Hügel, einzelne Zypressen, weiße Schotterstraßen und goldene Weizenfelder – das perfekte Postkartenmotiv.
Pienza: Die “ideale Stadt” wurde im 15. Jahrhundert von Papst Pius II. nach Renaissance-Idealen erbaut. Das Ergebnis ist eine perfekt proportionierte Kleinstadt mit herrlichem Blick ins Orcia-Tal. Probieren Sie hier den Pecorino di Pienza – Schafskäse in verschiedenen Reifegraden, teilweise in Weintrester oder Asche gelagert.
Montalcino: Die Weinstadt thront majestätisch auf einem Hügel. Hier wird einer der besten (und teuersten) Rotweine Italiens produziert: Brunello di Montalcino. Die Festung (Fortezza) bietet einen herrlichen Blick und eine Enoteca, wo Sie den edlen Tropfen probieren können.
Montepulciano: Das höchstgelegene Städtchen (605 m) ist berühmt für Vino Nobile di Montepulciano. Die steile Hauptstraße führt hinauf zur Piazza Grande mit dem unvollendeten Dom. In den Kellern unter der Stadt lagern Millionen Liter Wein.
Bagno Vignoni: Ein winziger Ort, dessen Hauptplatz ein großes Thermalbecken ist! Schon die Römer und später Lorenzo de’ Medici badeten hier. Das Baden im historischen Becken ist verboten, aber unterhalb des Dorfes gibt es frei zugängliche warme Pools im Fluss.
Cappella della Madonna di Vitaleta: Die einsame Kapelle inmitten von Feldern ist eines der meistfotografierten Motive der Toskana. Besonders stimmungsvoll im morgendlichen Nebel oder abendlichen Licht.
Unterkunft im Val d’Orcia
Das Val d’Orcia ist dünn besiedelt – die meisten Unterkünfte sind restaurierte Bauernhöfe mit Ferienwohnungen. Über Check24 finden Sie auch kleine Hotels in Pienza, Montalcino und Montepulciano. Für das echte Landhaus-Erlebnis mit Pool und Weitblick empfehlen wir die Ferienhaus-Suche – viele Objekte liegen traumhaft inmitten der Hügellandschaft.
Volterra und die Etrusker-Städte
Volterra thront spektakulär auf einem Hügel mit Steilwänden auf drei Seiten. Die Stadt war ein wichtiges etruskisches Zentrum, wovon das hervorragende Museo Etrusco zeugt. Volterra ist auch berühmt für Alabaster-Handwerk – in Werkstätten können Sie Künstlern bei der Arbeit zusehen.
Das römische Theater unterhalb der Stadt ist beeindruckend erhalten. Die mittelalterliche Altstadt mit Palazzo dei Priori und Piazza dei Priori verströmt raue, authentische Atmosphäre – Volterra ist weniger touristisch als San Gimignano und dadurch charmanter.
Lucca: Die Stadt der 100 Kirchen
Lucca ist eine der schönsten Städte der Toskana und wird oft übersehen. Die vollständig erhaltene Renaissance-Stadtmauer umschließt die Altstadt und ist begehbar – 4 Kilometer Spaziergang oder Radfahrt mit Blick über die Stadt und die Apuanischen Alpen.
Dom San Martino: Einzigartige asymmetrische Fassade und das berühmte Volto Santo, ein Kruzifix aus dem 11. Jahrhundert.
Torre Guinigi: Der Turm mit Eichen auf der Spitze ist das Wahrzeichen Luccas. 230 Stufen führen hinauf zu den Bäumen und einem grandiosen Panorama.
Piazza Anfiteatro: Dieser ovale Platz folgt exakt dem Grundriss des römischen Amphitheaters, auf dessen Ruinen die Häuser gebaut wurden.
Puccini: Lucca ist Geburtsstadt des Komponisten Giacomo Puccini (Tosca, Madame Butterfly, La Bohème). Sein Geburtshaus ist Museum.
Fahrradstadt: Lucca ist flach und perfekt mit dem Rad zu erkunden. Fahrradverleihe gibt es überall.
Pisa: Mehr als nur der Schiefe Turm
Pisa ist weltberühmt für seinen Schiefen Turm, hat aber weit mehr zu bieten.
Piazza dei Miracoli: Der “Platz der Wunder” ist UNESCO-Welterbe. Dom, Baptisterium, Camposanto (Friedhof) und natürlich der Schiefe Turm bilden ein einzigartiges Ensemble aus weißem Carrara-Marmor.
Der Schiefe Turm: Der 56 Meter hohe Glockenturm begann bereits während der Bauzeit im 12. Jahrhundert zu kippen. Die Schieflage beträgt aktuell etwa 4 Grad. Die Besteigung ist möglich (Tickets vorab buchen!), die Aussicht lohnt sich.
Altstadt: Jenseits des Touristenrummels um den Turm hat Pisa eine charmante Altstadt mit schönen Plätzen entlang des Arno. Borgo Stretto mit seinen Arkaden lädt zum Bummeln ein.
Lungarni: Die Uferpromenaden am Arno mit ihren bunten Fassaden sind besonders abends stimmungsvoll.
Tipp: Kommen Sie früh morgens zur Piazza dei Miracoli, wenn Reisegruppen noch nicht da sind. Das Licht ist schöner, und Sie haben Platz für Fotos ohne hundert andere Touristen im Hintergrund.
Die Küste: Versilia und Maremma
Versilia: Mondäne Badeorte
Der Küstenstreifen nördlich von Pisa ist seit dem 19. Jahrhundert mondäner Badeort. Viareggio mit seiner Jugendstil-Promenade, Forte dei Marmi als Treffpunkt der Reichen und Schönen, Marina di Pietrasanta als Künstlerort – hier trifft Strand auf Stil.
Die Strände sind größtenteils Bagni – private Strandabschnitte mit Liegestühlen, Sonnenschirmen, Restaurants und Umkleiden. Der Service ist erstklassig, die Preise auch. Es gibt aber auch freie Strandabschnitte (spiaggia libera).
Im Hinterland erheben sich die Apuanischen Alpen mit den weißen Marmorbrüchen von Carrara. Von hier stammt der weiße Marmor für Michelangelos David und den Petersdom.
Maremma: Wilder Süden
Die südliche Toskana-Küste ist ursprünglicher und weniger bebaut. Der Parco della Maremma schützt Küstenwälder, Sümpfe und wilde Strände. Hier leben noch Wildpferde und Maremma-Rinder, bewacht von Butteri (Cowboys).
Castiglione della Pescaia: Charmanter Badeort mit mittelalterlichem Ortskern auf dem Hügel und breitem Sandstrand.
Porto Santo Stefano und Monte Argentario: Die felsige Halbinsel ist exklusiver Rückzugsort mit versteckten Buchten.
Orbetello: Lagunenstadt auf einem Damm zwischen Festland und Monte Argentario.
Talamone: Kleines Fischerdorf mit Burg und Blick auf die vorgelagerten Inseln.
Insel Giglio: Per Fähre von Porto Santo Stefano erreichbar. Kristallklares Wasser, Granitfelsen und entspannte Atmosphäre. Noch wenig touristisch, dafür authentisch.
Toskanische Küche: Einfach und gut
Die toskanische Küche ist rustikal und basiert auf qualitativ hochwertigen, lokalen Zutaten. Fleisch, Bohnen, Brot und Olivenöl sind die Grundlagen.
Bistecca alla Fiorentina: Das T-Bone-Steak vom Chianina-Rind ist ein Kultgericht. Mindestens 3 cm dick, kurz gegrillt, blutig (al sangue). Wird nach Gewicht berechnet – 50-60€ pro Kilo sind normal. Ein Steak reicht locker für zwei Personen!
Ribollita: “Wieder-gekocht” ist diese herzhafte Gemüsesuppe mit schwarzem Kohl (cavolo nero) und altbackenem Brot. Klassisches Bauernessen, heute in jedem Restaurant.
Pappa al Pomodoro: Tomatensuppe mit Brot, Knoblauch und Basilikum. Comfort Food pur!
Panzanella: Brotsalat mit Tomaten, Zwiebeln und Gurken. Perfekt im Sommer als leichtes Mittagessen.
Pici: Dicke, handgerollte Nudeln, typisch für Siena und das Val d’Orcia. Klassisch mit Aglione (Knoblauchsoße) oder Cacio e Pepe.
Crostini Toscani: Geröstetes Brot mit Hühnerleberpastete. Traditionelle Vorspeise.
Cacciucco: Fischsuppe aus Livorno mit verschiedenen Fischsorten und Meeresfrüchten.
Cinghiale: Wildschwein in verschiedenen Zubereitungen – als Ragù, Braten oder Salami.
Cantucci e Vin Santo: Die harten Mandelkekse werden in den süßen Dessertwein getunkt. Klassischer Abschluss eines toskanischen Essens.
Pecorino Toscano: Schafskäse in verschiedenen Reifegraden, vom frischen (fresco) bis zum gereiften (stagionato).
Lardo di Colonnata: Gewürzter Speck aus den Marmorbrüchen, in Marmorbecken gereift. Klingt unspektakulär, ist aber Delikatesse!
Olivenöl: Toskanisches Olivenöl (oft Olio Extravergine aus Moraiolo- oder Frantoio-Oliven) ist fruchtig-pfeffrig und von höchster Qualität.
Weine der Toskana
Die Toskana ist mit Bordeaux und Burgund die wichtigste Weinregion der Welt.
Chianti Classico: Der Klassiker aus Sangiovese-Trauben. Vom einfachen Tafelwein bis zum Riserva.
Brunello di Montalcino: Einer der besten italienischen Rotweine. 100% Sangiovese Grosso, mindestens 5 Jahre Reifung. Preise ab 30€, nach oben offen.
Vino Nobile di Montepulciano: Kraftvoller Rotwein, etwas günstiger als Brunello, aber nicht weniger gut.
Rosso di Montalcino/Montepulciano: Die “kleinen Brüder” der großen Weine, jünger getrunken und preiswerter.
Super Tuscans: Weine wie Sassicaia, Ornellaia oder Tignanello brechen mit DOC-Regeln (z.B. durch Verwendung von Cabernet Sauvignon) und zählen zur Weltelite.
Vernaccia di San Gimignano: Trockener, frischer Weißwein.
Vin Santo: Süßer Dessertwein aus getrockneten Trauben, traditionell zu Cantucci.
Anreise und Mobilität
Flughäfen
Florenz-Peretola (FLR): Kleiner Stadtflughafen, 20 Minuten vom Zentrum. Begrenzte Direktverbindungen aus Deutschland.
Pisa-Galilei (PSA): Internationaler Flughafen mit vielen Verbindungen. 1,5 Stunden nach Florenz, 1 Stunde nach Lucca, direkt an der Küste.
Bologna (BLG): Alternativer Anflughafen für die nördliche Toskana, gute Zugverbindungen.
Von allen deutschen Großflughäfen gibt es Direktverbindungen, oft mit Lufthansa, Eurowings oder Ryanair. Flugzeit: 1,5-2 Stunden.
Mietwagen: Unverzichtbar für die Toskana
Um die Toskana wirklich zu erleben, brauchen Sie ein Auto. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden zwar die Städte, aber nicht die malerischen Dörfer und Weingüter im Hinterland.
Buchen Sie Ihren Mietwagen über Europcar – gute Auswahl, faire Preise und Abholung direkt am Flughafen. Ein Kleinwagen reicht für zwei Personen, für Familien oder mit viel Gepäck empfehlen wir Mittelklasse oder Kombi.
Wichtig:
- ZTL-Zonen in Innenstädten (Verkehr limitiert) – fahren Sie nicht hinein! Parken Sie außerhalb.
- Parkplätze: Blau = gebührenpflichtig (Park-Automat), Weiß = kostenlos, Gelb = Anwohner
- Autobahnen (Autostrade) sind mautpflichtig
- Landstraßen sind kurvenreich – planen Sie mehr Zeit ein
- Im Chianti und Val d’Orcia sind viele Straßen unbefestigte Schotterpisten (strada bianca) – langsam fahren!
Bahn: Komfortabel zwischen den Städten
Die Zugverbindungen zwischen Florenz, Pisa, Lucca und Siena sind gut. Die Hochgeschwindigkeitszüge Frecciarossa verbinden Florenz mit Rom (1,5 Stunden) und Mailand (1,5 Stunden).
Für Landschaft und Weingüter ist der Zug aber unpraktisch.
Beste Reisezeit für die Toskana
Frühling (April-Mai): Ideal! Die Landschaft blüht, Mohnblumen färben Felder rot, Temperaturen sind angenehm (15-25°C). Perfekt für Städtebesichtigungen, Wandern und Radfahren. Weinberge zeigen frisches Grün.
Frühsommer (Juni): Weiterhin sehr gut. Wärmer (20-30°C), aber noch nicht überhitzt. Lavendelblüte beginnt. Weniger Touristen als Juli/August.
Hochsommer (Juli-August): Heiß (30-38°C), trocken, volle Hotels und Restaurants. Florenz ist schweißtreibend, die Landschaft verdorrt etwas. Dafür: Strandsaison, lange Abende, Festivals. Viele Italiener machen im August Urlaub, manche Restaurants schließen.
Herbst (September-Oktober): Die beste Reisezeit! Angenehm warm (20-28°C im September, 15-22°C im Oktober), Weinlese, Pilz- und Trüffelzeit. Die Hügel leuchten golden. Perfekt für Genussreisen. Ende Oktober werden manche Agriturismi geschlossen.
Winter (November-März): Ruhig, günstig, authentisch – aber kalt! Temperaturen 5-12°C, gelegentlich Regen oder sogar Schnee in den Hügeln. Viele ländliche Unterkünfte und Restaurants schließen. Städte wie Florenz und Siena sind ganzjährig reizvoll. Trüffelzeit!
Unterkunft in der Toskana
Hotels: Vom Stadthotel bis zum Landgut
Florenz und Siena: Stadthotels in allen Kategorien. Über Check24 und Trivago vergleichen Sie hunderte Angebote und finden das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die ZEN-Datenbank filtert nach Ihren Wünschen: zentrale Lage, Parkplatz, Pool, Klimaanlage.
Chianti und Val d’Orcia: Hier dominieren Agriturismi und kleine Landhotels. Viele ehemalige Weingüter oder Bauernhöfe wurden zu Boutique-Hotels mit Pool umgebaut. Charme, Ruhe und Aussicht garantiert!
Küste: Von einfachen Pensionen bis zu 5-Sterne-Resorts ist alles vertreten. Versilia ist teurer als Maremma.
Ferienhäuser und Ferienwohnungen: Ihr Zuhause in der Toskana
Für viele ist ein Ferienhaus in der Toskana der Inbegriff des Traumurlaubs. Und tatsächlich: Ein eigenes Steinhaus mit Pool, umgeben von Weinbergen, Olivenhainen und Zypressen – besser geht es kaum!
Vorteile von Ferienhäusern:
- Viel Platz (oft 100-300 qm)
- Eigene Küche (kochen mit lokalen Produkten vom Markt)
- Privatsphäre und Ruhe
- Pool meist inklusive
- Terrassen und Gärten
- Ideal für Familien oder Gruppen
- Authentisches Wohnen
- Oft günstiger als Hotels (pro Person/Nacht)
Typische Toskana Ferienhäuser:
- Rustikale Steinhäuser (Casali) mit Holzbalken und Terrakotta-Böden
- Restaurierte Bauernhöfe inmitten von Weinbergen
- Villen mit Panoramablick und Infinity-Pool
- Apartments in mittelalterlichen Dörfern
- Luxus-Anwesen auf Weingütern mit eigenem Weinkeller
Über ferienhaus.guide finden Sie eine riesige Auswahl an Ferienhäusern in der ganzen Toskana. Von kleinen Apartments für Paare bis zu großzügigen Villen für 10+ Personen. Die ZEN-Datenbank zeigt detaillierte Beschreibungen, authentische Fotos und ehrliche Gästebewertungen.
Beliebte Lagen für Ferienhäuser:
Chianti-Region: Das klassische Toskana-Erlebnis. Ferienhäuser zwischen Weinbergen mit Blick auf sanfte Hügel. Zentral zwischen Florenz und Siena gelegen – perfekt für Tagesausflüge.
Val d’Orcia: Die Postkartenlandschaft. Hier finden Sie oft abgeschiedene Anwesen mit atemberaubenden Ausblicken auf die wellenförmigen Hügel und Zypressen-Alleen.
Maremma: Ländlicher, ursprünglicher, oft günstiger. Näher am Meer, ideal für Kombinationen aus Strand und Hinterland.
Garfagnana: Nördliche Toskana mit Bergen. Für Wanderer und Naturliebhaber. Weniger bekannt, dadurch authentischer.
Bei Lucca: Flacheres Terrain, gut für Radfahrer. Nähe zu Pisa und zur Küste.
Bei Volterra: Hügelig, etwas rauer, weniger touristisch. Authentisches Toskana-Gefühl.
Bei Cortona: Grenzgebiet zu Umbrien, oft günstiger. “Under the Tuscan Sun” wurde hier gedreht.
Eurocamp: Camping-Urlaub mit Komfort
Für Familien mit Kindern sind die Eurocamp Anlagen eine hervorragende Alternative. Moderne Mobilheime auf gepflegten Campingplätzen kombinieren Natur-Nähe mit Komfort:
- Pools und Wasserrutschen für Kinder
- Animations-Programme mit Sport und Unterhaltung
- Restaurants und Supermärkte auf dem Gelände
- Kinderclubs für verschiedene Altersgruppen
- Sportanlagen: Tennis, Fußball, Volleyball
- Ausflugsprogramme zu Sehenswürdigkeiten
Beliebte Eurocamp Standorte in der Toskana:
- Bei Florenz: Perfekt für Kultururlaub mit Kinderbetreuung
- Versilia-Küste: Strandurlaub mit Animation
- Bei San Gimignano: Toskana-Landschaft mit Familienfreundlichkeit
- Elba: Insel-Feeling mit Camping-Komfort
Aktivitäten in der Toskana
Wandern
Chianti Wanderungen: Zahlreiche markierte Wanderwege führen durch Weinberge und Wälder. Von Greve nach Panzano (ca. 12 km) ist ein Klassiker mit Einkehrmöglichkeiten.
Via Francigena: Der mittelalterliche Pilgerweg von Canterbury nach Rom führt durch die Toskana. Etappen durch das Val d’Orcia sind besonders schön.
Apuanische Alpen: Hochalpine Wanderungen mit Blick auf Marmor-Steinbrüche und das Meer.
Insel Elba: Küstenwanderungen und Bergpfade auf Napoleons Exilinsel.
Monte Amiata: Der erloschene Vulkan (1.738 m) bietet Wanderungen durch Kastanienwälder.
Radfahren
Eroica: Das legendäre Vintage-Radrennen im Chianti findet jedes Jahr Anfang Oktober statt. Auch ohne Rennteilnahme sind die Strecken wunderschön.
Val d’Orcia: Hügeliges Terrain, aber machbar. Die Landschaft entschädigt für jeden Anstieg.
Lucca-Umgebung: Flacher, ideal für gemütliche Touren.
E-Bike-Touren: Immer beliebter! Mit E-Bike sind auch die Hügel kein Problem. Viele Verleihstationen bieten geführte Touren an.
Kochkurse
In der ganzen Toskana werden Kochkurse angeboten – von halbtägig bis mehrere Tage:
- Pasta selbst machen (Pici, Ravioli, Tagliatelle)
- Toskanische Klassiker kochen
- Marktbesuch und anschließendes Kochen
- Pizza backen im Holzofen
- Brot backen nach alter Tradition
Oft kombiniert mit Weinverkostung. Viele Agriturismi und Weingüter bieten solche Kurse an.
Weinverkostungen und Kellerführungen
Was Sie erwartet:
- Führung durch Weinberge und Keller
- Erklärung der Weinherstellung
- Verkostung von 4-6 Weinen
- Oft kombiniert mit lokalen Speisen (Käse, Salami, Olivenöl)
- Möglichkeit zum Weinkauf (oft günstiger als im Handel)
Kosten: 15-50€ pro Person, je nach Weingut und Umfang.
Buchung: Manche Weingüter akzeptieren spontane Besucher, bei renommierten Häusern ist Voranmeldung Pflicht.
Heißwasserquellen und Thermen
Saturnia: Die berühmten Cascate del Mulino sind frei zugängliche warme Wasserfälle (37°C). Kostenlos, aber oft sehr voll. Die Terme di Saturnia (Spa-Resort) ist die luxuriöse Alternative.
Bagni di Petriolo: Wilde Thermalbäder am Fluss, kostenlos zugänglich.
Bagno Vignoni: Historisches Thermalbecken im Ortszentrum (nicht zum Baden), aber unterhalb gibt’s freie Pools.
Rapolano Terme: Zwei Thermen mit Hotels und Tageseintritt.
Montecatini Terme: Eleganter Kurort mit Belle-Époque-Flair und mehreren Thermalzentren.
Trüffelsuche
Im Herbst und Winter ist Trüffel-Saison. Geführte Trüffelsuchen mit ausgebildeten Hunden sind ein unvergessliches Erlebnis:
- Weiße Trüffel (Oktober-Dezember): San Miniato ist das Zentrum
- Schwarze Trüffel (Dezember-März): Val d’Orcia und Crete Senesi
Nach der Suche gibt’s meist ein Trüffel-Menü. Kosten: 80-150€ pro Person.
Heißluftballon-Fahrten
Die Toskana von oben bei Sonnenaufgang – magisch! Mehrere Anbieter starten früh morgens für 1-1,5 Stunden Fahrt über die Hügel. Mit Champagner-Frühstück nach der Landung. Kosten: 250-350€ pro Person.
Praktische Reisetipps
Einkaufen und Märkte
Wochenmärkte: Fast jedes Dorf hat einen Markttag. Frisches Obst, Gemüse, Käse, Wurst, Kleidung und Haushaltsware. Die besten:
- Florenz, Mercato Centrale: Täglich, großer Lebensmittelmarkt
- Siena, Mercato del Campo: Mittwochs
- Greve in Chianti: Samstags
- Arezzo: Samstags, einer der größten Antikmärkte Italiens
Outlets:
- The Mall (bei Florenz): Designer-Outlet mit Gucci, Prada, Armani
- Barberino Designer Outlet: Große Auswahl
- Valdichiana Outlet Village: Bei Arezzo
Lebensmittel-Souvenirs:
- Olivenöl DOP aus der Toskana
- Wein (im Karton transportieren!)
- Pecorino-Käse
- Salami (Finocchiona, Lardo)
- Honig (besonders Kastanienhonig)
- Pasta (Pici aus Pienza)
- Cantuccini und Panforte
- Trüffelprodukte (Paste, Öl)
Geld und Preise
Die Toskana ist nicht günstig, besonders in touristischen Hochburgen:
- Kaffee/Espresso: 1-1,50€ an der Bar, 3-5€ am Tisch
- Mittagsmenü: 15-25€
- Abendessen: 30-60€ pro Person (mit Wein)
- Gelato: 2,50-4€
- Eintritt Museen: 10-20€
- Weinverkostung: 15-50€
Spartipps:
- Mittagsmenüs (Pranzo) sind günstiger als Abendessen
- Essen und trinken an der Bar ist billiger als am Tisch sitzen
- Supermärkte haben gute lokale Produkte zu fairen Preisen
- Freie Strände statt Bagni
- Picknick mit Markt-Einkäufen statt Restaurant
Sprache
Italienisch ist Amtssprache. In touristischen Gebieten wird oft Englisch gesprochen, auf dem Land seltener. Ein paar Brocken Italienisch werden sehr geschätzt:
- Buongiorno = Guten Tag
- Buonasera = Guten Abend (ab ca. 17 Uhr)
- Grazie = Danke
- Per favore = Bitte
- Il conto, per favore = Die Rechnung, bitte
- Dov’è…? = Wo ist…?
- Quanto costa? = Was kostet das?
Benimmregeln
- Siesta respektieren: 13-16 Uhr ruht vieles
- Angemessene Kleidung in Kirchen: Schultern und Knie bedeckt
- Trinkgeld: Coperto (Gedeck) ist oft schon in der Rechnung. Zusätzlich 5-10% bei gutem Service
- Kein Cappuccino nach 11 Uhr: Italiener trinken ihn nur zum Frühstück. Nach dem Essen: Espresso!
- Grüßen: In kleinen Läden immer Buongiorno sagen beim Eintreten
Familienurlaub in der Toskana
Die Toskana ist sehr kinderfreundlich, auch wenn sie eher als Ziel für Erwachsene gilt.
Familienfreundliche Aktivitäten:
- Pinocchio-Park bei Collodi: Themenpark zum berühmten Märchen
- Tierparks: Zoo di Pistoia, Parco Faunistico del Monte Amiata
- Strände: Versilia-Küste mit flachem Wasser und Strandbädern
- Ritterburgen: Castello di Brolio, Monteriggioni – Kinder lieben Burgen!
- Gelato-Touren: In jeder Stadt das beste Eis finden
- Kochkurse für Kinder: Pizza und Pasta selbst machen
Kinderfreundliche Unterkünfte: Über Eurocamp finden Sie Ferienanlagen mit Pools, Spielplätzen und Animation. Viele Ferienhäuser haben ebenfalls Pools und Gärten – ideal für Familien. Die ZEN-Datenbank filtert nach familienfreundlichen Hotels mit Familienzimmern und Kinderbetreuung.
Gut zu wissen
Verkehr: Italiener fahren temperamentvoll. In engen Dorfstraßen wird’s manchmal knapp. Parken in Altstädten meist unmöglich oder verboten (ZTL-Zonen!).
Insekten: Im Sommer gibt’s Mücken, besonders abends. Mückenschutz mitnehmen!
Wasser: Leitungswasser ist trinkbar, schmeckt aber oft chlorig. Italiener trinken meist Mineralwasser (con gas = mit Kohlensäure, naturale = still).
Internet: WLAN (Wi-Fi) gibt’s in den meisten Unterkünften. Auf dem Land kann’s langsam sein.
Öffnungszeiten: Museen oft montags geschlossen. Restaurants oft einen Tag pro Woche geschlossen (Riposo). Im August schließen manche Betriebe ganz (Ferie).
Strom: 230V, normale EU-Stecker (wie Deutschland).
Nachhaltigkeit
Agrotourismus unterstützen: Agriturismi fördern lokale Landwirtschaft und Tradition.
Lokal einkaufen: Märkte, kleine Läden und Produzenten direkt statt Supermärkte.
Wasser sparen: In heißen Sommern ist Wasser knapp. Kurz duschen, Pool-Wasser nicht täglich wechseln.
Wandern und Radfahren: Nachhaltige Fortbewegung in der Natur.
Müll trennen: Auch in Ferienhäusern wird Mülltrennung erwartet.
Respekt: Kulturdenkmäler und Natur respektvoll behandeln.
Geheimtipps für Kenner
Certaldo: Mittelalterliches Dorf auf einem Hügel, Geburtsort von Boccaccio. Wenig Touristen, viel Charme.
Abbazia di Sant’Antimo: Romanische Abtei bei Montalcino in absoluter Einsamkeit. Die gregorianischen Gesänge der Mönche sind berührend.
Monteriggioni: Perfekt erhaltenes befestigtes Dorf, kreisrund. Wie im Mittelalter eingefroren.
Crete Senesi: Mondlandschaft südlich von Siena mit sanften, fast baumlosen Hügeln. Surreal schön, besonders im Winter.
Anghiari: Eines der schönsten Dörfer Italiens, an der Grenze zu Umbrien.
Lago di Chiusi: Kleiner See bei Chiusi mit Bootsverleih und Ristorante auf dem Wasser.
Sovana, Sorano, Pitigliano: Das Tuffstein-Trio in der südlichen Toskana. Mittelalterliche Dörfer auf spektakulären Felsvorsprüngen.
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Ob Kulturreise nach Florenz und Siena, Genusswoche im Chianti, Strandurlaub an der Versilia, Familienurlaub mit Pool oder romantische Auszeit im Ferienhaus – die Toskana erfüllt alle Urlaubsträume.
Die Region, die die Renaissance gebar, in der Dante dichtete und Michelangelo meißelte, wo Chianti fließt und Bistecca brutzelt, wo Zypressen in den Himmel ragen und die Zeit langsamer vergeht – diese Toskana wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
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