Die oberitalienischen Seen gehören zu den schönsten und vielseitigsten Reisezielen Europas. Eingebettet zwischen den majestätischen Alpengipfeln und den sanften Hügeln Norditaliens bieten sie eine einzigartige Kombination aus mediterranem Klima, spektakulären Landschaften, reicher Kultur und erstklassiger Gastronomie. Während der Gardasee als größter italienischer See bereits weltbekannt ist, warten die “kleineren” Geschwister mit ganz eigenem Charme und oft weniger Massentourismus auf. Dieser Guide führt Sie zu den Perlen der Seenlandschaft: dem glamourösen Comer See, dem aristokratischen Lago Maggiore, dem authentischen Iseosee und weiteren Geheimtipps.
Warum die Oberitalienischen Seen die perfekte Urlaubsdestination sind
Die oberitalienischen Seen vereinen mehrere Vorzüge, die sie zu ganzjährig attraktiven Reisezielen machen. Das milde, mediterrane Klima sorgt für warme Sommer ohne die drückende Hitze Süditaliens und relativ milde Winter mit oft schneebedeckten Alpengipfeln als Kulisse. Die geografische Lage zwischen den Alpen und der Po-Ebene schafft ein einzigartiges Mikroklima, in dem Palmen, Oleander und Zitronen neben alpiner Vegetation gedeihen.
Die Erreichbarkeit ist hervorragend. Die drei internationalen Flughäfen Mailand-Malpensa, Mailand-Linate und Bergamo-Orio al Serio liegen alle in unmittelbarer Nähe zu den Seen. Auch mit dem Auto ist die Region aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in 4-7 Stunden erreichbar. Diese Nähe zu wichtigen Wirtschaftszentren wie Mailand hat die Seen auch für Geschäftsreisende attraktiv gemacht – zahlreiche historische Villen beherbergen heute erstklassige Tagungshotels.
Die kulturelle Vielfalt ist beeindruckend. Von römischen Ruinen über mittelalterliche Burgen bis zu prächtigen Renaissance-Villen und modernen Museen bieten die Seen Kultur für jeden Geschmack. Die Nähe zu Mailand, Turin, Verona und der Schweiz ermöglicht zudem interessante Tagesausflüge.
Comer See (Lago di Como) – Der Glamouröse unter den Oberitalienischen Seen
Der Comer See, auf Italienisch Lago di Como oder Lario, ist mit seiner charakteristischen Y-Form wohl der berühmteste der oberitalienischen Seen. Mit 146 Quadratkilometern ist er der drittgrößte See Italiens und zugleich einer der tiefsten Seen Europas (bis zu 410 Meter). Seine Bekanntheit verdankt er nicht nur seiner spektakulären Schönheit, sondern auch den zahlreichen Prominenten, die hier Villen besitzen – von George Clooney über Madonna bis zu italienischen Industriellen-Dynastien.
Die Schönsten Orte am Comer See
Bellagio – Die Perle des Comer Sees: Am Zusammenfluss der drei Seearme gelegen, gilt Bellagio als der malerischste Ort am See. Die verwinkelten Gassen der Altstadt führen hinauf zu Aussichtspunkten mit atemberaubendem Panorama, während an der Uferpromenade elegante Cafés zum Verweilen einladen. Die Villa Melzi mit ihren prächtigen Gärten und die Villa Serbelloni (heute ein Luxushotel) sind architektonische Highlights. Bellagio ist kompakt und vollständig zu Fuß erkundbar – ein großer Vorteil in der Hochsaison, wenn Parkplätze rar sind.
Como – Die Hauptstadt des Sees: Die Stadt Como am südwestlichen Ende des Sees ist die größte Ansiedlung am Ufer und verbindet urbanes Flair mit Seeromantik. Die mittelalterliche Altstadt mit dem imposanten Dom (Duomo di Como) ist sehenswert, ebenso die Uferpromenade mit ihren Jugendstilvillen. Die Standseilbahn nach Brunate bietet spektakuläre Ausblicke. Como ist auch ein Shopping-Paradies – die Stadt ist weltberühmt für Seidenproduktion und beherbergt zahlreiche Designer-Outlets.
Varenna: Auf der östlichen Seite des Sees gelegen, ist Varenna ruhiger und authentischer als das touristischere Bellagio. Der kleine Ort mit seinen bunten Häusern direkt am Wasser, den engen Gassen und den prachtvollen Villen (Villa Monastero und Villa Cipressi mit botanischen Gärten) strahlt einen besonderen Charme aus. Von hier aus erreicht man mit der Fähre in 15 Minuten Bellagio – ideal für Tagesausflüge.
Menaggio: An der Westseite des nördlichen Seearmes liegt Menaggio, ein lebhafter Ort mit einer schönen Promenade, zahlreichen Restaurants und guten Einkaufsmöglichkeiten. Der Ort ist weniger touristisch als Bellagio, aber gut angebunden und bietet einen ausgezeichneten Ausgangspunkt für Wanderungen ins Hinterland.
Tremezzo: Bekannt für die Villa Carlotta, eine der prächtigsten Villen am See mit einem botanischen Garten, der im Frühjahr mit Azaleen und Rhododendren eine Farbenpracht entfaltet. Tremezzo ist ruhig und eignet sich besonders für Reisende, die Erholung suchen.
Unterkunft am Comer See
Luxushotels und Villen: Der Comer See ist bekannt für seine erstklassigen Hotels. Das Grand Hotel Villa Serbelloni in Bellagio (5-Sterne) ist eine Institution mit spektakulärem Seeblick und einem der besten Spas der Region. Die Villa d’Este in Cernobbio gilt als eines der luxuriösesten Hotels der Welt – eine Renaissance-Villa aus dem 16. Jahrhundert, die heute Gäste wie Könige empfängt und regelmäßig internationale Konferenzen ausrichtet. Das Hotel ist auch ein beliebter MICE-Standort mit exklusiven Tagungsräumen für Firmenevents, Produktpräsentationen und High-Level-Meetings. Die Kombination aus historischem Ambiente, moderner Tagungstechnik und diskretem Service macht es zur ersten Wahl für anspruchsvolle Geschäftsveranstaltungen.
Weitere Top-Hotels: Il Sereno Lago di Como (modernes Designhotel in Torno), CastaDiva Resort & Spa (in einer ehemaligen Villa auf privatem Parkgelände), und das Grand Hotel Tremezzo mit drei Swimmingpools direkt am See.
Boutique-Hotels und B&Bs: Für Reisende, die Charme und Authentizität suchen, gibt es zahlreiche kleinere Hotels. In Varenna bietet das Hotel du Lac direkt am Wasser einfachen Komfort mit perfekter Lage. In Bellagio ist das Hotel Silvio ein familien geführtes Haus mit eigenem Restaurant und herrlicher Aussicht.
Ferienwohnungen: Rund um den See gibt es eine große Auswahl an Ferienwohnungen und -häusern, von einfachen Studios bis zu luxuriösen Villen mit Pool. Besonders in den Hügeln oberhalb des Sees findet man authentische Steinhäuser mit Panoramablick zu oft günstigeren Preisen als direkt am Ufer.
Camping: Camping ist am Comer See begrenzt verfügbar. Der Camping La Betulle bei Domaso im Norden ist einer der größeren Plätze mit guter Ausstattung. Generell ist der Comer See weniger ein Camping-Ziel als der Gardasee – die Atmosphäre ist gediegener und weniger auf Massentourismus ausgelegt.
Aktivitäten am Comer See
Wandern: Der Comer See ist von Bergen umgeben und bietet hervorragende Wandermöglichkeiten. Der “Sentiero del Viandante” (Wanderweg) an der Ostseite des Sees von Abbadia Lariana nach Colico ist einer der schönsten Höhenwege Italiens mit ständigem Seeblick. Die Strecke ist in Etappen zu bewältigen, man kann einzelne Abschnitte wandern und mit dem Schiff zurückfahren. Anspruchsvoller ist die Wanderung auf den Monte Grona (1736m) mit spektakulärem 360-Grad-Panorama.
Radfahren: Die Straßen rund um den See sind kurvenreich und teilweise steil – ideal für sportliche Rennradfahrer, weniger für Familien mit Kindern. E-Bikes werden inzwischen an vielen Orten verliehen und machen die Hügel erträglicher. Die “Strada Regia” von Menaggio über den Lago di Piano nach Lugano (Schweiz) ist eine klassische Route mit moderaten Steigungen.
Wassersport: Segeln, Windsurfen und Stand-Up-Paddling sind am Comer See beliebt. Die Winde sind allerdings nicht so zuverlässig wie am Gardasee. In Colico im Norden gibt es mehrere Segelschulen und Verleihstationen. Motorbootverleih ist ebenfalls möglich – eine privante Bootstour zum Sonnenuntergang ist ein unvergessliches Erlebnis.
Golf: Der Golf Club Menaggio & Cadenabbia ist einer der landschaftlich schönsten Golfplätze Italiens. Der 18-Loch-Platz liegt auf 600 Metern Höhe mit spektakulärem Blick auf den See und die Alpen. Auch der Golf Club Villa d’Este (für Hotelgäste und Mitglieder) ist legendär.
Beste Reisezeit Comer See
Die beste Zeit für einen Besuch ist April bis Juni und September bis Oktober. Im Frühling blühen die Gärten der Villen in voller Pracht, im Herbst ist das Licht besonders schön und die Temperaturen noch angenehm warm. Juli und August sind Hochsaison – voll und teuer, aber auch mit vielen Events und lebhafter Atmosphäre. Der Winter ist ruhig; viele Hotels schließen, aber die milden Tage können durchaus reizvoll sein, besonders für Kulturreisende.
Lago Maggiore – Der Aristokratische unter den Oberitalienischen Seen
Der Lago Maggiore (Langensee) ist mit 212 Quadratkilometern der zweitgrößte See Italiens und erstreckt sich bis in die Schweiz hinein (etwa 20% des Sees liegen im Kanton Tessin). Er ist weniger mondän als der Comer See, dafür großzügiger in seinen Dimensionen und mit einer fast aristokratischen Würde. Die prächtigen Parks und Gärten, die herrschaftlichen Villen und die Borromäischen Inseln verleihen dem See eine einzigartige Atmosphäre.
Die Schönsten Orte am Lago Maggiore
Stresa: Der bekannteste Ort am Lago Maggiore liegt am westlichen Ufer und ist seit dem 19. Jahrhundert ein beliebter Kurort des europäischen Adels. Die Uferpromenade mit ihren Grand Hotels, allen voran das Grand Hotel des Iles Borromées (wo Hemingway “In einem anderen Land” schrieb), strahlt Belle-Époque-Charme aus. Von Stresa aus erreicht man mit der Seilbahn den Monte Mottarone (1491m) mit herrlicher Aussicht auf die Alpen, die Seen und die Po-Ebene. Stresa ist auch der Hauptanlaufpunkt für Bootsausflüge zu den Borromäischen Inseln.
Die Borromäischen Inseln: Die drei Inseln Isola Bella, Isola Madre und Isola dei Pescatori sind das Highlight jedes Lago-Maggiore-Besuchs. Isola Bella beherbergt den barocken Palazzo Borromeo mit seinen terrassenförmig angelegten Gärten – ein Meisterwerk der Gartenkunst mit exotischen Pflanzen, Statuen und Grotten. Isola Madre ist die größte und ruhigste der Inseln, bekannt für ihren botanischen Garten mit seltenen Pflanzen und freilaufenden Pfauen. Isola dei Pescatori ist die einzige dauerhaft bewohnte Insel, ein malerisches Fischerdorf mit engen Gassen und ausgezeichneten Fischrestaurants.
Verbania: Die größte Stadt am Lago Maggiore entstand aus dem Zusammenschluss mehrerer Orte. Besonders sehenswert ist der Stadtteil Pallanza mit der Villa Taranto, deren botanischer Garten zu den schönsten Europas zählt. Über 20.000 Pflanzenarten auf 16 Hektar, gestaltet nach englischem Vorbild von einem schottischen Captain in den 1930er Jahren.
Cannobio: Nahe der Schweizer Grenze liegt dieser charmante Ort mit mittelalterlichem Kern und langer Seepromenade. Sonntags findet hier ein großer Markt statt. Cannobio ist ruhiger als Stresa und bei Italienern beliebter als bei internationalen Touristen – ein Vorteil für Authentizität-Suchende.
Locarno (Schweiz): Am nördlichen Ende des Sees liegt das schweizerische Locarno mit mediterranem Flair, Palmen und mildem Klima. Die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso hoch über der Stadt bietet großartige Aussicht. Locarno ist bekannt für sein Filmfestival jeden August.
Ascona (Schweiz): Das benachbarte Ascona ist ein eleganter Künstlerort mit schöner Uferpromenade, exklusiven Boutiquen und erstklassigen Restaurants. Der Ort hat sich seinen ursprünglichen Charakter besser bewahrt als manch italienischer Nachbar.
Unterkunft am Lago Maggiore
Luxushotels: Das Grand Hotel des Iles Borromées in Stresa (5-Sterne) ist die erste Adresse mit historischem Charme und modernem Komfort. Das Villa & Palazzo Aminta oberhalb von Stresa bietet spektakuläre Aussicht und exzellenten Service. Beide Hotels sind auch beliebte Locations für Hochzeiten und MICE Events. In Verbania besticht das Grand Hotel Majestic am Seeufer durch seine Jugendstil Architektur.
Für Business Veranstaltungen ist auch das Hotel La Palma in Stresa interessant – direkt am See mit modernen Tagungsräumen und guter technischer Ausstattung bei etwas moderateren Preisen als die Top-Häuser.
Mittelklasse und Charme-Hotels: Rund um den See gibt es zahlreiche 3- und 4-Sterne-Hotels mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. In Cannobio bietet das Hotel Cannobio direkt am Ufer einfachen Komfort. In Baveno (Nachbarort von Stresa) gibt es mehrere familiengeführte Hotels, die deutlich günstiger sind als in Stresa selbst.
Ferienwohnungen und Ferienhäuser: Vor allem in den Hügeln hinter dem See und in kleineren Orten wie Ghiffa, Oggebbio oder Cannero Riviera findet man schöne Ferienwohnungen mit See- oder Bergblick zu fairen Preisen. Viele alte Steinhäuser wurden liebevoll restauriert.
Camping: Der Lago Maggiore ist besser fürs Camping geeignet als der Comer See. Große Campingplätze wie Camping Isolino bei Verbania, Camping Village Conca d’Oro bei Fondotoce oder Camping Lido Toce bieten neben Stellplätzen auch Bungalows und Mobilheime. Die Plätze sind meist gut ausgestattet mit Pools, Restaurants und Animation.
Aktivitäten am Lago Maggiore
Bootsfahrten: Das Linienboot-Netzwerk am Lago Maggiore ist exzellent ausgebaut. Mit einem Tagesticket kann man den ganzen See erkunden und beliebig oft ein- und aussteigen. Die Fahrt von Stresa nach Locarno dauert etwa 3 Stunden und bietet ständig wechselnde Panoramen. Private Bootstouren, auch mit Mittagessen an Bord, werden von diversen Anbietern organisiert.
Wandern: Der Nationalpark Val Grande westlich des Sees ist das größte Wildnisgebiet Italiens – ein Paradies für erfahrene Wanderer. Für weniger Ambitionierte gibt es zahlreiche Uferweg-Abschnitte und Höhenwanderwege mit Seeblick. Die Wanderung von Mottarone nach Stresa ist klassisch und nicht allzu anspruchsvoll.
Radfahren: Eine schöne (aber lange) Tour ist die Umrundung des Sees – etwa 170 km mit einigen Steigungen. Mit E-Bikes ist das in 2-3 Tagen gemütlich zu schaffen. Viele Hotels bieten E-Bike-Verleih an.
Golf: Der Golf Club Verbania und der Golf Club Patriziale Ascona (Schweiz) sind ausgezeichnete Plätze in spektakulärer Lage.
Märkte: Der Wochenmarkt ist am Lago Maggiore Institution. Besonders groß und vielfältig sind die Märkte in Cannobio (Sonntag), Luino (Mittwoch – einer der größten Italiens!), und Intra/Verbania (Samstag).
Beste Reisezeit Lago Maggiore
Ähnlich wie beim Comer See sind Frühling (April-Juni) und Herbst (September-Oktober) ideal. Im Frühjahr blühen die Kamelien und Azaleen in den berühmten Gärten. Der Lago Maggiore liegt etwas nördlicher und ist daher im Hochsommer oft angenehmer als südlichere Seen – die Temperaturen sind warm, aber selten drückend heiß.
Iseosee (Lago d’Iseo) – Der Authentische Geheimtipp
Der Iseosee ist mit 65 Quadratkilometern der viertgrößte der oberitalienischen Seen und lange Zeit ein Geheimtipp geblieben – bis der Künstler Christo 2016 seine “Floating Piers” Installation schuf und 1,2 Millionen Besucher anzog. Seitdem ist der See bekannter, hat aber seinen authentischen Charakter weitgehend bewahrt. Er liegt zwischen Bergamo und Brescia in der Lombardei und ist umgeben von Weinbergen (Franciacorta-Region!) und Bergen.
Die Schönsten Orte am Iseosee
Monte Isola: Die Insel im See ist mit 4,5 Quadratkilometern die größte Seeinsel Süd- und Mitteleuropas und eine der größten Binneninseln Europas überhaupt. Autos sind verboten (nur kleine Transportfahrzeuge erlaubt), was die Insel zu einem Paradies für Wanderer und Radfahrer macht. Der Ort Peschiera Maraglio mit seinen engen Gassen und die Wallfahrtskirche Madonna della Ceriola auf dem 600 Meter hohen Inselgipfel sind Höhepunkte. Monte Isola hat mehrere kleine Dörfer, Restaurants und einige einfache Unterkünfte. Ein Besuch hier fühlt sich an wie eine Zeitreise.
Iseo: Die Hauptstadt des Sees ist ein lebhafter Ort mit mittelalterlichem Kern, langer Uferpromenade und authentischer Atmosphäre. Der Wochenmarkt samstags ist ein Erlebnis. Iseo ist weniger touristisch als Orte am Comer See, gerade deshalb charmant.
Lovere: Am nördlichen Ende des Sees liegt dieser hübsche Ort, einer der “schönsten Orte Italiens” (Borghi più belli d’Italia). Die Altstadt mit ihren engen Gassen, der Seepromenade und der Basilika Santa Maria in Valvendra ist sehenswert. Lovere ist Ausgangspunkt für Wanderungen ins Val Camonica.
Sarnico: Am Südende des Sees gelegen, ist Sarnico bekannt für seine Liberty-Villen (italienischer Jugendstil) und eine schöne Uferpromenade. Der Ort ist weniger touristisch, dafür umso authentischer.
Riva di Solto: Einer der malerischsten Orte am See mit Häusern direkt am Wasser, engen Gassen und einer traumhaften Lage am Fuß steiler Felswände. Riva di Solto ist klein, ruhig und perfekt zum Entspannen.
Unterkunft am Iseosee
Der Iseosee ist generell günstiger als Comer See oder Lago Maggiore und bietet weniger Luxushotels, dafür mehr authentische, familien geführte Unterkünfte.
Hotels: Das Hotel Rivalago in Sulzano (gegenüber von Monte Isola) bietet modernen Komfort mit Seeblick. In Iseo gibt es mehrere gute 3- und 4-Sterne-Hotels wie das Hotel Milan Speranza direkt am Hafen. Auf Monte Isola gibt es einfachere Hotels und B&Bs – der Sensöle (altes Gebäude, renoviert) bietet authentisches Inselleben.
Ferienwohnungen: Rund um den See gibt es zahlreiche Ferienwohnungen zu moderaten Preisen. Besonders in Sarnico und Lovere findet man schöne Unterkünfte. Auf Monte Isola kann man auch ein Apartment mieten – ein einmaliges Erlebnis ohne Autoverkehr.
Agriturismo: In den Weinbergen der Franciacorta-Region südlich des Sees gibt es zahlreiche Agriturismi, die Zimmer oder Apartments vermieten. Oft mit Pool, immer mit Weinverkostung. Eine hervorragende Möglichkeit, See und Wein zu kombinieren.
Camping: Es gibt mehrere Campingplätze am Iseosee, z.B. Camping Punta d’Oro in Iseo oder Camping Quai in Lovere. Die Plätze sind kleiner und familiärer als an den großen Seen.
Aktivitäten am Iseosee
Monte Isola erkunden: Die Insel ist ein Muss. Man kann sie zu Fuß umrunden (ca. 9 km), mit dem Fahrrad (Verleih vor Ort) oder zur Wallfahrtskirche hinaufwandern (ca. 1,5 Stunden). Zahlreiche kleine Restaurants servieren Seefisch und lokale Spezialitäten.
Franciacorta-Weingüter: Die Region südlich des Sees ist berühmt für Franciacorta, Italiens hochwertigsten Schaumwein (Methode Champenoise). Viele Weingüter bieten Führungen und Verkostungen an. Bekannte Namen sind Ca’ del Bosco, Bellavista, Berlucchi. Eine Weintour lässt sich perfekt mit dem Seebesuch kombinieren.
Wandern: Der Iseosee ist von Bergen umgeben. Die Wanderung zum Monte Guglielmo (1949m) bietet spektakuläre Aussicht auf See und Alpen. Leichter ist der Wanderweg von Lovere nach Riva di Solto entlang des Ufers.
Radfahren: Die Umrundung des Iseosees (ca. 60 km) ist eine schöne Tagestour, teilweise auf Radwegen, teilweise auf verkehrsarmen Straßen. Mit E-Bike noch entspannter.
Wassersport: Segeln, Windsurfen und Stand-Up-Paddling sind möglich. Der See ist kleiner und geschützter als Comer See oder Lago Maggiore, daher ideal für Anfänger.
Beste Reisezeit Iseosee
April bis Oktober ist die Hauptsaison. Der Iseosee ist im Sommer oft ruhiger als die berühmteren Seen – ein Vorteil für Ruhesuchende. Im Herbst (September-Oktober) ist die Weinlese in der Franciacorta – eine besonders stimmungsvolle Zeit.
Weitere Oberitalienische Seen
Ortasee (Lago d’Orta) – Der Romantische
Der kleine Ortasee (18 km²) westlich des Lago Maggiore gilt vielen als der schönste der oberitalienischen Seen. Er ist weniger bekannt, entsprechend ruhiger und hat einen ganz eigenen, romantischen Charakter bewahrt. Der Hauptort Orta San Giulio mit seiner autofreien Altstadt, dem mittelalterlichen Marktplatz und den engen Gassen ist bezaubernd. Vom Ort aus erreicht man mit dem Boot in wenigen Minuten die Isola San Giulio, eine winzige Insel mit einer romanischen Basilika und einem Kloster. Der Ort strahlt eine Ruhe und Zeitlosigkeit aus, die verzaubert. Der Sacro Monte di Orta, ein UNESCO-Welterbe mit 20 Kapellen auf einem bewaldeten Hügel über Orta, bietet Kunstwerke und herrliche Ausblicke.
Unterkünfte am Ortasee sind begrenzt aber exquisit. Das Hotel San Rocco in Orta San Giulio ist ein ehemaliges Kloster mit Seeblick, das Villa Crespi ein maurisches Märchenschloss aus dem 19. Jahrhundert mit 2-Sterne-Michelin-Restaurant. Ferienwohnungen gibt es in den umliegenden Dörfern.
Luganer See (Lago di Lugano) – Der Grenzgänger
Der Luganer See liegt teils in Italien (Lombardei), teils in der Schweiz (Tessin). Die Stadt Lugano auf der Schweizer Seite ist das urbane Zentrum mit Banken, Boutiquen und mediterranem Flair. Auf der italienischen Seite sind die Orte Campione d’Italia (eine italienische Enklave in der Schweiz) und Porlezza interessant. Der See ist von Bergen umgeben und bietet spektakuläre Aussichten. Die Mischung aus schweizerischer Effizienz und italienischer Lebensart macht den Reiz aus. Der Luganer See ist etwas teurer als rein italienische Seen, bietet aber auch höhere Qualitätsstandards.
Idrosee (Lago d’Idro) – Der Sportliche
Der kleine Idrosee (11 km²) zwischen Gardasee und Iseosee ist ein Geheimtipp für Wassersportler. Der See hat zuverlässige Winde und ist weniger überlaufen als der Gardasee. Idro und Anfo sind die Hauptorte, beide klein und authentisch. Es gibt Campingplätze, einfache Hotels und Ferienwohnungen. Der Idrosee ist ideal für Aktivurlauber, die Ruhe und Sport kombinieren wollen.
Lago Trasimeno – Umbriens Perle
Der Lago Trasimeno in Umbrien ist streng genommen kein “oberitalienischer” See (er liegt in Mittelitalien), verdient aber Erwähnung. Mit 128 km² ist er der viertgrößte See Italiens. Der See ist flach (max. 6 Meter tief), das Wasser warm und ideal zum Baden. Die drei Inseln – Isola Maggiore, Isola Minore und Isola Polvese – sind sehenswert. Orte wie Castiglione del Lago, Passignano sul Trasimeno und Tuoro sul Trasimeno haben mittelalterliche Kerne und schöne Uferpromenaden. Der Trasimeno ist ruhiger und authentischer als die bekannteren Seen, die Preise moderat. Eine Kombination mit Besuchen in Perugia, Assisi und anderen umbrischen Städten bietet sich an.
Kultur und Sehenswürdigkeiten an den Oberitalienischen Seen
Die Region ist reich an kulturellen Schätzen. Neben den bereits erwähnten Villen und Gärten gibt es zahlreiche weitere Highlights.
Villen und Gärten: Die prachtvollen Villen mit ihren botanischen Gärten sind Kunstwerke der Landschaftsarchitektur. Neben Villa Carlotta (Comer See), Villa Taranto (Lago Maggiore) und den Gärten der Borromäischen Inseln gibt es Dutzende weitere. Viele Villen wurden von Industriellen, Adligen und Künstlern erbaut und spiegeln die Geschichte der Region wider.
Museen: In Como das Seidenmuseum, das die lange Tradition der Seidenproduktion dokumentiert. In Stresa das Museum des Regenschirms (skurril, aber interessant!). Auf der Isola Madre das Puppenmuseum. In den größeren Städten wie Bergamo, Brescia oder Mailand gibt es erstklassige Kunstmuseen.
Sakralbauten: Die romanischen und gotischen Kirchen und Klöster zeugen von der religiösen Geschichte. Der Dom von Como, die Basilika San Giulio am Ortasee, die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso über Locarno, der Sacro Monte di Orta (UNESCO-Welterbe) sind nur einige Beispiele.
Burgen und Festungen: Viele Orte haben mittelalterliche Burgen oder Festungsanlagen. Das Castello di Angera am Lago Maggiore beherbergt ein Puppenmuseum. Das Castello Scaligero in Sirmione am Gardasee (wenn man doch in die Nähe kommt) ist eine der besterhaltenen Festungen Italiens.
Golf an den Oberitalienischen Seen
Die Region ist ein Golf-Paradies mit über einem Dutzend erstklassiger Plätze in spektakulärer Lage.
Comer See: Der Golf Club Menaggio & Cadenabbia ist legendär – 1907 gegründet, liegt er auf 600 Metern Höhe mit Blick auf See und Alpen. Der 18-Loch-Championship-Course ist anspruchsvoll und wunderschön. Der Golf Club Como (Montorfano) liegt etwas landeinwärts, ist aber ebenfalls ausgezeichnet.
Lago Maggiore: Der Golf Club des Iles Borromées in Verbania bietet 18 Löcher mit Blick auf den See. Der Golfclub Patriziale Ascona auf der Schweizer Seite gilt als einer der schönsten Plätze der Alpen. Der Golf Club Varese (nicht direkt am See, aber nah) ist ein weiterer Top-Platz.
Franciacorta (nähe Iseosee): Der Franciacorta Golf Club liegt inmitten der Weinberge und bietet 27 Löcher. Die Kombination aus Golf und Weinverkostung ist einzigartig.
Viele Hotels an den Seen haben Partnerschaften mit Golfclubs und bieten Packages mit Green Fees an. Die Saison ist von März bis November, im Hochsommer kann es heiß werden.
MICE und Business-Tourismus an den Oberitalienischen Seen
Die Nähe zu Mailand, die exzellente Infrastruktur und die inspirierende Umgebung machen die Seenregion zu einem beliebten Ziel für Tagungen, Konferenzen und Firmenevents (MICE = Meetings, Incentives, Conferences, Events).
Top-Locations: Die Villa d’Este in Cernobbio am Comer See ist eine der prestigeträchtigsten Adressen weltweit für High-Level-Meetings und exklusive Corporate Events. Das Hotel verfügt über mehrere Tagungsräume mit modernster Technik, diskrete Atmosphäre und erstklassigen Service. Hier tagen Vorstände internationaler Konzerne, finden Produktpräsentationen für die Presse und interne Strategietagungen statt. Die Kombination aus historischem Ambiente (Renaissance-Villa) und 5-Sterne-Luxus schafft eine Atmosphäre, die sowohl inspirierend als auch repräsentativ ist.
Das Grand Hotel des Iles Borromées in Stresa bietet ähnliches Niveau mit mehreren Konferenzräumen, darunter der historische Saal “Hemingway”. Auch hier ist die Diskretion garantiert – viele internationale Firmen nutzen das Hotel für Board Meetings und Incentive-Reisen.
Das CastaDiva Resort & Spa am Comer See hat sich auf Firmenevents spezialisiert. Die private Parkanlage, moderne Technik und die Möglichkeit, das gesamte Resort exklusiv zu buchen, machen es attraktiv für mittlere bis große Events (20-200 Personen).
Weitere MICE-Locations: Villa Erba in Cernobbio (großes Kongresszentrum für bis zu 1.000 Personen), Centro Congressi Casinò di Campione am Luganer See, diverse Business-Hotels in Como und Varese.
Incentive Programme: Viele Unternehmen nutzen die Seen für Incentive Reisen – Belohnungsreisen für Top Performer. Typische Programme kombinieren Tagungen am Vormittag mit Aktivitäten am Nachmittag: Kochkurse, Weinverkostungen, private Bootstouren, Golfturniere, Team-Building-Events wie Segelregatten oder Klettern. Die Region bietet perfekte Möglichkeiten, Business und Erholung zu verbinden.
Kulinarik und Wein
Die Küche der oberitalienischen Seen vereint alpine Traditionen (Polenta, Wild, Pilze) mit mediterranen Einflüssen (Olivenöl, Fisch, frische Kräuter).
Spezialitäten: Seefische wie Felchen (Coregone), Barsch (Persico) und Forellen werden frisch zubereitet. Risotto ist allgegenwärtig – Risotto alla Milanese, Risotto ai funghi porcini (mit Steinpilzen). Polenta wird als Beilage oder mit geschmortem Fleisch serviert. Missoltini (eingelegte und getrocknete Fische) sind eine Spezialität des Comer Sees. Am Lago Maggiore ist die Küche etwas schweizerisch beeinflusst (Fondue, Raclette in Locarno/Ascona).
Wein: Die Franciacorta-Region am Iseosee produziert Italiens besten Schaumwein (DOCG-Status). Über 100 Produzenten, von großen Weingütern bis zu kleinen Familienbetrieben, bieten Führungen und Verkostungen an. Die Trauben Chardonnay, Pinot Nero und Pinot Bianco werden nach traditioneller Methode (wie Champagner) vergoren. Ein Besuch lohnt sich.
Am Luganer See wird der Merlot del Ticino produziert, ein fruchtiger Rotwein. Die Valtellina nördlich des Comer Sees ist berühmt für ihren Nebbiolo (hier Chiavennasca genannt), aus dem Valtellina Superiore und Sforzato gekeltert werden – kräftige, lagerfähige Rotweine.
Anreise und Mobilität
Anreise mit dem Flugzeug: Die drei Mailänder Flughäfen sind die Hauptzugänge. Mailand-Malpensa (MXP) liegt am nächsten zum Lago Maggiore und Luganer See (30-60 Minuten). Mailand-Linate (LIN) ist näher an Como (45 Minuten). Bergamo-Orio al Serio (BGY) ist ideal für Iseosee und östlichen Comer See (30-60 Minuten). Von allen Flughäfen gibt es Shuttle-Busse, Züge oder Mietwagen.
Anreise mit dem Auto: Aus Deutschland führt die Route über die Schweiz (Gotthard- oder San-Bernardino-Tunnel) oder Österreich (Brenner). Die Seen sind gut über Autobahnen erreichbar. Beachten Sie: Schweizer Autobahn-Vignette erforderlich, Tunnel teilweise mautpflichtig.
Anreise mit der Bahn: Mailand ist der Hauptknotenpunkt. Von dort gibt es Regionalzüge nach Como, Lecco, Stresa/Verbania (Lago Maggiore) und Iseo. Die Verbindungen sind gut, wenn auch nicht immer häufig.
Mobilität vor Ort: Ein Auto ist hilfreich, aber nicht zwingend nötig. An allen Seen gibt es Linienschiff Verbindungen, die die Orte verbinden. Besonders am Comer See und Lago Maggiore sind die Bootnetze exzellent. Busse verbinden die Orte am Ufer und im Hinterland. Für spontane Ausflüge und abgelegene Orte ist ein Mietwagen komfortabler. Parkplätze in den Hauptorten können in der Hochsaison knapp und teuer sein.
Praktische Tipps
Beste Reisezeit: April bis Oktober ist die Hauptsaison. Mai/Juni und September/Oktober sind ideal – angenehme Temperaturen, weniger Touristen, blühende bzw. herbstlich gefärbte Landschaften. Juli/August sind Hochsaison – voll und teuer, aber auch mit vielen Events und lebhafter Atmosphäre.
Preise: Der Comer See ist der teuerste, gefolgt vom Lago Maggiore. Iseosee, Ortasee und Idrosee sind deutlich günstiger. Schweizer Seite des Luganer Sees: Schweizer Preisniveau (hoch).
Sprache: Italienisch ist die Hauptsprache, aber in touristischen Orten wird oft Englisch gesprochen. An der Schweizer Seite des Lago Maggiore und Luganer Sees auch Deutsch.
Essen gehen: Trattorie und Osterien bieten authentische Küche zu fairen Preisen. In touristischen Hotspots (Bellagio, Stresa Uferpromenade) sind die Preise höher. Reservierung in der Hochsaison empfehlenswert.
Strände: Die Seen haben keine Sandstrände wie am Meer, sondern meist Kies- oder Rasenstrände (Lidi). Viele Hotels haben eigene Badeplattformen. Das Wasser ist im Sommer angenehm warm (20-24°C), im Frühling und Herbst frisch.
Häufig Gestellte Fragen
Welcher See ist am schönsten? Das ist Geschmackssache. Der Comer See ist der mondänste und bekannteste, der Lago Maggiore großzügiger und würdevoller, der Iseosee authentischer und ruhiger. Für Romantik: Ortasee. Für Aktivurlaub: Idrosee oder nördlicher Comer See.
Welcher See ist am günstigsten? Iseosee und Ortasee sind deutlich günstiger als Comer See oder Lago Maggiore.
Kann man die Seen kombinieren? Ja, absolut. Comer See und Lago Maggiore sind nur etwa 1 Stunde Fahrt voneinander entfernt, Iseosee liegt ebenfalls in der Nähe. Eine Rundreise ist gut machbar.
Braucht man ein Auto? Nicht zwingend, aber es erhöht die Flexibilität deutlich. Die Schiffs- und Busverbindungen sind gut, aber ein Auto ermöglicht spontane Ausflüge.
Ist die Region kinderfreundlich? Ja, sehr. Viele Hotels bieten Familienzimmer, die Seen sind zum Baden geeignet, es gibt Spielplätze, Bootsfahrten begeistern Kinder, und die Distanzen sind überschaubar.
Wann ist die Hauptsaison? Juli und August. Ostern und die italienischen Feiertage (25. April, 1. Mai, 2. Juni) können auch sehr voll sein.
Fazit: Die Oberitalienischen Seen – Vielfalt für Jeden Geschmack
Die oberitalienischen Seen bieten eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Ob Sie mondänen Glamour am Comer See, aristokratische Eleganz am Lago Maggiore, authentisches Landleben am Iseosee oder romantische Abgeschiedenheit am Ortasee suchen – die Region hat für jeden Geschmack das Richtige. Die Kombination aus spektakulären Naturlandschaften, reicher Kultur, exzellenter Gastronomie, vielfältigen Aktivitätsmöglichkeiten und erstklassiger Infrastruktur macht die Seen zu ganzjährig attraktiven Reisezielen.
Für Erholungssuchende bieten die Seen Ruhe und Schönheit, für Aktivurlauber Wandern, Radfahren, Wassersport und Golf, für Kulturinteressierte Villen, Museen und historische Städte, für Geschäftsreisende perfekte MICE-Locations. Die gute Erreichbarkeit aus Mitteleuropa, das milde Klima und das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis (zumindest an den weniger bekannten Seen) runden das Paket ab.
Während der Gardasee längst zum Massentourismus Ziel geworden ist, haben Comer See, Lago Maggiore und insbesondere die kleineren Seen ihren ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt. Hier findet man noch das “echte” Italien – mit all seiner Lebensart, Gastfreundschaft und dem unvergleichlichen dolce far niente, der Kunst des süßen Nichtstuns.
Ob Sie eine romantische Auszeit zu zweit, einen Familienurlaub, einen Aktivurlaub mit Wandern und Radfahren, eine Kulturreise, eine Golf-Woche oder ein Business Event planen – die oberitalienischen Seen sind die perfekte Wahl. Lassen Sie sich verzaubern von der Schönheit dieser einzigartigen Region, wo Berge auf Wasser treffen und italienische Lebensart auf alpine Tradition.
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Buon viaggio – Gute Reise an die oberitalienischen Seen!
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